Heimcomputer Z9001, KC85/1, KC87
Pixelgrafik nach "Kleinrechner-Tips Heft 11":
Dokumentation
Schaltplan, diskret
31,479 Bytes
20. 02. 2010
Schaltplan mit GAL
24,748 Bytes
04. 03. 2010
Lageplan
0 Bytes
25. 01. 2010
Installationsbeschreibung
0 Bytes
25. 01. 2010
Vorwort:
In den "Kleinrechner Tips 11" (S.38,39) wird eine Grafikbaugruppe für den Z1013 beschrieben. Volker P. hatte schon lange vor, diese mir bisher unbekannte Schaltung auf den Z9001 umzusetzen. Erste Ergebnisse am Emulator haben mich beeindruckt. So sollen dabei der Bildspeicher-RAM und der Zeichengenerator-ROM ersetzt werden.
Beschreibung:
Prinzipiell könnte man nur den recht einfachen Nachbau vornehmen. Damit wären zwei Darstellungen möglich: normaler Textmodus mit 40x24 Zeichen und Grafikmodus mit 320x192 Pixeln.
Wenn man schon einmal eine hardwaretechnische Veränderung im Innern des Rechners vornehmen will, bietet sich als zusätzliche Erweiterung noch der 80-Zeichen/Zeile-Modus an, um unter CP/M vorhandene Programme ohne Einschränkungen nutzen zu können. Das ließe sich mit einem 4-Bit-Zeichensatz, wie er auch im KC85 aus Mühlhausen verwendet wird, erreichen, aber besser ist eine Lösung, die den Bildspeicher verdoppelt und mit doppelter Geschwindigkeit wieder ausliest! (Quelle: Mikroprozessortechnik 1990/6,187)
Für den Einbau dieser Erweiterung werden auf der Rechnerplatine die SRAMs des Bildwiederholspeichers (D62, D63) und der Zeichensatz-EPROM (D66) ausgelötet und Fassungen eingebaut.
Auf einer kleinen Leiterplatte werden für die Kompatibilität einmal die bisherige Schaltkreisumgebung und zum anderen die zusätzlichen Schaltkreise untergebracht. Diese Leiterplatte wird direkt auf die Fassungen der ausgelöteten Schaltkreise gesetzt. Über einen weiteren Steckverbinder werden noch benötigte Signale von der Rechnerplatine zugeführt. Ein Teil der Schaltung mit der Bereitstellung der notwendigen Portadreßsignale wird in einem GAL untergebracht. Das verringert die LP-Größe (Kosten der vorgesehenen Kleinserie).
In einer zweiten Version wird anstelle zweier 8K-SRAMs ein 32K-SRAM verwendet, um Leiterplattenplatz zu sparen. Nach Aufbau und Test beider Varianten wird die günstigste ausgewählt und Teile der Steuerlogik werden in einem GAL untergebracht werden.
Portbelegung:
Port
Funktion
Stand
B8
Ein-/Ausschalten und Steuerung der Pixelgrafik
funktioniert
BA
Ein-/Ausschalten des 2. Zeichensatzes
funktioniert
BD
Ein-/Ausschalten des 80-Zeichen-Modus
funktioniert
BE
Umschalten zwischen 1. und 2. Zeichen
klemmt noch
Im 80-Zeichen-Modus werden 8-Bit-Zeichen dargestellt und ergeben dadurch ein besseres Bild als im KC85!
22.12.09
: Testbeginn
Das LAMU (Labormuster) der Pixelgrafik (Bild rechts).
03.01.10
: Beginn Test der Hardware
die Leiterplatte gesteckt
erstes Testbild
erste Ausgaben eines Kreises
17.01.10
: Es gibt einen Darstellungsfehler:
Im Grafikbildschirm erscheinen Pixel von der Eingabe! Der BASIC-Interpreter erkennt nicht, welcher BWS (Text oder Grafik) gerade aktiv ist. Wenn im Grafik-Modus Eingaben auf den Bildschirm erfolgen, werden sie in der untersten Zeile eines Zeichens abgelegt. Abhilfe würde nur ein geänderter BASIC-Interpreter bringen.
Es ist zwingend notwendig, nach Abarbeitung eines Programms in SCREEN 0 zurückzukehren! Erfolgen Eingaben über die Tastatur während SCREEN 1 aktiv ist, erscheinen diese Pixel. Alle Eingaben müssen blind erfolgen!
links:
Rechteck mit Textausgabe
rechts:
und farbigen Kreisen
links:
Sonderzeichen und farbige Linien
rechts:
Fehlerbild nach Aufruf des ZM
Es wird beim Rollen die Ausgabe von Leerzeichen als HEX-Wert in die erste Zeile ausgeführt.
Bild links:
ungelöschter Grafikbildschirm
Bild rechts:
80-Zeichenmodus im BASIC (die Zeile bricht nicht um!)
Unter dem linken Bild liegt ein Film eines BASIC-Testprogramms mit Grafikbefehlen, in Farbe.
Dateigröße ca. 4,4MB !!!
Unter dem rechten Bild liegt ein Film mit "gleichzeitiger" Darstellung beider Bildschirme durch schnelles Umschalten der Screens 0 und 1
Dateigröße ca. 1,2MB !!!
Der echte 80-Zeichenmodus unter CP/M
Bild links:
Startmeldung
Bild mitte:
80-Zeichenmodus im Power
Bild rechts:
aus der Nähe
Der 80-Zeichentreiber wurde gepatcht und an die verwendeten Adressen angepaßt.
Aber:
- Schon die Startmeldung zeigt Fehler bei der Zeichensatzwahl!
- Für das korrekte Ein- und Ausschalten des Treibers muß noch gesorgt werden.
- Vor fast jedem Diskettenbefehl ist CTRL-C zu drücken, sonst gibt es Lesefehler!
- Einige Programme schreiben direkt in den Bildspeicher (dann nur in die erste Hälfte)
oder nutzen den Treiber nicht!
Die Treiber und BASIC-Erweiterungen bearbeitet Volker P. In der Emulation funktioniert schon fast alles.
Letzte Bearbeitung: 04. 03. 2010
9,817 Bytes
zur Startseite