Heimcomputer Z9001, KC85/1, KC87
Anzeige von 80 Zeichen/Zeile
Pixelgrafik nach "Kleinrechner-Tips Heft 11":
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Dokumentation
Schaltplan (diskret)
56,862 Bytes
14. 02. 2011
Schaltplan (mit GAL)
52,072 Bytes
14. 02. 2011
LP-Doku (mit GAL)
202,266 Bytes
09. 01. 2011
Installationsbeschreibung
0 Bytes
18. 08. 2010
GAL-Doku
14,801 Bytes
12. 02. 2011
JEDEC-Datei
1,295 Bytes
16. 01. 2011
Programme
CRT81SW.COM
(80-Zeichentreiber / sw-Version)
1,408 Bytes
15. 08. 2010
CRT81.COM
(80-Zeichentreiber / Farbversion)
1,408 Bytes
17. 08. 2010
CRTEX.COM
(80-Zeichentreiber deinstallieren)
112 Bytes
08. 11. 2010
EPROM-Inhalte
zg_cga.bin
(Zeichengenerator CGA-Zeichensatz)
4,096 Bytes
13. 02. 2011
zg_ed.bin
(Zeichengenerator E/D-Zeichensatz)
4,096 Bytes
13. 02. 2011
Vorwort:
In den "Kleinrechner-Tips 11" (S.38,39) wird eine Grafikbaugruppe für den Z1013 beschrieben. Diese läßt sich auch auf den Z9001 umzusetzen. Es werden dabei der Bildspeicher-RAM und der Zeichengenerator-ROM ersetzt und vier weitere Schaltkreise eingesetzt.
Umsetzung:
Prinzipiell könnte man nur den recht einfachen Aufbau anpassen. Damit sind zwei Darstellungen möglich: normaler Textmodus mit 40x24 Zeichen und Grafikmodus mit 320x192 Pixeln. Mit Hilfe von Treibern ist die Anzeige von 40 Zeichen/Zeile und 80 Zeichen/Zeile auch im Grafikmodus möglich.
Es gibt aber einen entscheidenden
Nachteil
:
Einige (viele?) Programme schreiben direkt in den Bildspeicher, zum Beispiel auch BASIC mit den Befehlen "PRINT AT", der ZM und ... Die Zeichen sind dann nur in der untersten Pixelzeile als Punkte sichtbar.
Für eine Demonstration der Grafik-Möglichkeiten des Z9001 ist die KRT-Pixelgrafik gut geeignet.
Wenn man schon einmal eine hardwaretechnische Veränderung im Innern des Rechners vornehmen will, bietet sich als zusätzliche Erweiterung noch der 80-Zeichen/Zeile-Modus an, um unter CP/M vorhandene Programme ohne Einschränkungen nutzen zu können. Das ließe sich mit einem 4-Bit-Zeichensatz, wie er auch im KC85 aus Mühlhausen verwendet wird, erreichen, aber besser ist eine Lösung, die den Bildspeicher verdoppelt und mit doppelter Geschwindigkeit wieder ausliest! (Quelle: Mikroprozessortechnik 1990/6,187)
Der Aufwand hierfür sind weitere vier Schaltkreise (davon ein GAL). Die dargestellten 8-Bit-Zeichen ergeben ein besseres Bild als im KC85!
Für den Einbau dieser Erweiterung werden auf der Rechnerplatine die SRAMs des Bildwiederholspeichers (D62, D63) und der Zeichensatz-EPROM (D66) ausgelötet und Fassungen eingebaut.
Auf einer kleinen Leiterplatte sind für die Kompatibilität einmal die bisherige Schaltkreisumgebung und zum anderen die zusätzlichen Schaltkreise untergebracht. Diese Leiterplatte wird direkt auf die Fassungen der ausgelöteten Schaltkreise gesetzt. Über einen Steckverbinder (16polig) werden weitere noch benötigte Signale von der Rechnerplatine zugeführt. Ein Teil der Schaltung mit der Bereitstellung der notwendigen Portadreßsignale ist in einem GAL16V8 untergebracht. Das verringert die LP-Größe (Kosten der vorgesehenen Kleinserie).
Die Treiber und BASIC-Erweiterungen für die Grafik bearbeitet Volker P.
Portbelegung:
Port
Funktion
B8
Ein-/Ausschalten und Steuerung der Pixelgrafik
BB
Ein-/Ausschalten des 2. Zeichensatzes
BC/BD
Aus-/Einschalten des 80-Zeichen-Modus
BE/BF
Umschalten zwischen 1. und 2. Zeichen
22.12.09
: Testbeginn am Labormuster
17.08.10
: Funktionsmuster
08.01.11
: Vorbereitung LP-Herstellung
Das LAMU der Pixelgrafik, diskret (Bild links)
Das FUMU der Pixelgrafik, mit GAL (Bild rechts).
Bilder von der Inbetriebnahme:
die Leiterplatte gesteckt
Grafikspeicher ungelöscht
erste Ausgaben eines Kreises
Links:
Unter dem Bild liegt der Film des BASIC-Testprogramms mit Grafikbefehlen, wie auch unten zu sehen.
Dateigröße ca. 2,8MB !!!
Rechts:
Fehlerbild nach Aufruf vom ZM
Es wird beim Rollen die Ausgabe von Leerzeichen als HEX-Wert in die erste Zeile ausgeführt.
Ihr Brauser kann keine HTML5-Videos zeigen
Der echte 80-Zeichenmodus unter CP/M
Bild links:
Startmeldung und DUMPX-Ausgabe
Bild mitte:
80-Zeichenmodus im Power
Bild rechts:
aus der Nähe
Die 80-Zeichentreiber wurden gepatcht und an die verwendeten Adressen angepaßt. Um sie vom Original unterscheiden zu können, wurden sie umbenannt (81 statt 80 im Dateinamen). Das Rückschalten auf die 40-Zeichen-Ausgabe wird mit Aufruf der Datei CRTEX.COM erreicht.
Leider wird das Zeichen 0BH (Kursor hoch) von diesem Treiber nicht bearbeitet und nicht ausgegeben, weswegen die Anzeige der programmierten Bytes bei den Programmen des TCP-Moduls durchläuft.
Nachteil:
- Wenige Programme schreiben direkt in den Bildspeicher.
Letzte Bearbeitung: 26. 07. 2011
10,630 Bytes
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