Heimcomputer Z9001, KC85/1, KC87 Farbversionen
Zusatzgerät Grafikzusatz:


Dokumentationen
Bedienungsanleitung (engl. Version bei Pawel Pieczul) 81,018 Bytes 01. 09. 2007
Prüfanleitung 34,767 Bytes 01. 09. 2007

Schaltung, Lageplan, Leiterbild
Schaltplan 138,069 Bytes 08. 08. 2003
Lageplan 123,719 Bytes 08. 08. 2003
Leiterbilder 76,900 Bytes 08. 08. 2003
Bauteilliste 9,012 Bytes 13. 04. 2020

EPROM-Inhalte
EPROM D34 2,048 Bytes 09. 08. 2003
EPROM D35 2,048 Bytes 09. 08. 2003

Programme
graf.com 6,656 Bytes 09. 08. 2003
graf.zip (WAV-Datei, gezipt) 108,162 Bytes 21. 10. 2003

Grafikzusatz im Gehäse Der Pixelgrafik-Zusatz 690.035.7 (sogenannte "Kochplatte") ist ein Zusatzgerät, das nur als Unterlagensatz zum Nachrüsten des Rechners von Robotron angeboten wurde und war für Rechner mit Farbkarte vorgesehen. Eine Anpassung an Rechner mit s/w-Ausgabe über HF war aber möglich. Er dient als Ergänzung zum KC87 bzw. zum Z9001 und wurde einfach unter den Heimcomputer gestellt.
Notwendig ist beim Einsatz am Z9001 bzw. KC85/1 der Plotter-Grafik-Modul. Beide Rechner haben keinen internen BASIC-ROM. Der einfache BASIC-Modul enthält keine Grafikbefehle für die Ansteuerung des Plotters und des Grafikzusatzes. Im Plotter-Grafik-Modul - einem erweiterter BASIC-Modul - sind die Grafikbefehle enthalten, ebenso im BASIC des KC87. Sie werden erst wirksam durch Laden des Treibers graf.com.
Es können damit grafische Ausgaben nicht nur auf den Plotter, sondern auch auf den Bildschirm (nicht gleichzeitig!!!) ausgegeben werden. Die Wirkung der Plotterbefehle kann dadurch vor dem Plotten am Bildschirm kontrolliert werden.
Zum Anschluß wird ein Flachbandkabel vom Rechnerbus (Modul­schacht) zum Grafikzusatz geführt. Ein zweites Kabel führt von der RGB-Aus­gangsbuchse in den Zusatz. Das dritte Kabel führt zum Monitor. Die Stromversorgung wird vom Rechner über das Buskabel übernommen.
Im Zusatz befindet sich eine eigene Bildschirmsteuerung für die Ausgabe des 256x192 Pixel großen Bildschirmes. Die Umschaltung vom ASCII- auf den Grafik-Bildschirm erfolgt mit Relais. Da die Bildsignale nicht synchron laufen, muß das Fernsehgerät jedesmal neu synchronisieren. Ein schnelles Umschalten zwischen den Bildschirmen ist damit nicht möglich.
Der 6K große Adreßbereich des Videospeichers liegt außerhalb des Speicherbereichs des Heimcomputers.

Adreßbereich des EPROMs B800H - BFFFH
I/O-Adressen B8H - BFH

Bilder des Grafikzusatzes von Pawel Pieczul (Danke für die Fotos)
 Leiterplatte Vorderseite  Leiterplatte Rückseite  Die Platine im Gehäuse und das Flachbandkabel
 
Bilder einer unbestückten Originalplatine *)
 Leerplatine B-Seite (390,373 Bytes)  Leerplatine L-Seite (338,814 Bytes) Steckverbinderanschluß für     B-Seite     L-Seite
das  Flachbandkabel
*) Manfred B. stellte die Bilder der Leerplatine zur Verfügung.

Historisches:
Den Nachrüstsatz (Platine, Schaltung, Stückliste, Bestückungsplan, Prüfanleitung, Bedienungsanleitung, EPROM-Inhalte und den Treiber) hatte ich damals von Dr. Kleinmichel erworben, bin aber einen Tag später, nachdem ich die Unterlagen über Nacht abfotografiert, gepaust und mit Bleistift­kopie abgenommen hatte, vom Kaufvertrag zurückgetreten. Über 400 Ostmark waren mir zu teuer...
Aus diesen Kopien sind alle hier vorliegenden Dokus entstanden!
Die Schaltung, hier nicht im Bild, wurde auf Transparentpapier mit Bleistift nachgezogen und später als Sepiapause genutzt.
Fotokopie des Unterlagensatzes/Lageplanes mit EXA1a und Dokumentenfilm DK5 auf Dokumentenpapier entwickelt im häuslichen Badezimmer Bleistiftkopie des Leiterbildes

Ergänzung:
In grafpixs.pdf liegt die Schaltung eines von mir entwickelten internen Grafikzusatzes, der ohne Relais auskommt und mit dem internen Videosignal synchron läuft. Damit ist ein schnelles elektronisches Umschalten und praktisch eine gleichzeitige Darstellung beider Bildschirme möglich. Die Anzahl der benötigten Schaltkreise (auch ohne GALs) und die Stromaufnahme sind geringer. Platinengröße der nicht voll ausgenutzten Leiterplatte ist 172,5 x 115 mm. Am unteren Rand ist noch die Rechner-Uhr mit Dekoder-IS und RTC-Schaltkreis zu sehen.
Bilder der internen Eigenbau-Pixelgrafik

Neuauflage:
Bilder der neu aufgelegten Platine
Zusatzplatine, B-Seite Zusatzplatine, L-Seite Zusatzplatine, komplett
Leiterplatte B-Seite Leiterplatte L-Seite Leiterplatte bestückt
Platine mit Kabeln L-Seite mit Steckverbinder in Funktion
Platine mit Kabeln L-Seite mit Steckverbinder in Funktion

Leider wurde bei der Erzeugung der Gerberdaten ein Steckverbinder nicht übertragen. Er kann an der Stelle des nicht benutzten zweiten Steck­verbinders bestückt werden. Es müssen deswegen Verbindungen von den Leiterzugenden des nicht vorhandenen Steckverbinders gezogen werden. Der Kreis ist oval???
Im letzten Bild ist die Zusatzgrafik auf eine Steckkartenverlängerung gesteckt.
In der nächsten Auflage des Originals ist alles richtig. Ein Modul mit optimierter Bestückung und stark verringerter Bauelementeanzahl ist in Vorbereitung und paßt auf eine 95x170 mm große Platine.

Der Grafikzusatz und auch die interne Grafikerweiterung haben folgende angenehme Eigenschaften:
  • Es gibt zwei unabhängige Bildschirme: den normalen ASCII-Bildschirm (SCREEN) und den Grafikbildschirm (SCREEN1)
  • Alle Tastatureingaben erfolgen immer im ASCII-Bildschirm.
  • Ist SCREEN1 aktiv, erfolgen alle Tastatureingaben blind im ASCII-Bildschirm, wirken aber sichtbar im Grafikbildschirm.
  • Nach Rückschalten in den ASCII-Bildschirm sieht man die Blindeingaben.
Bilder des Grafikzusatzes im Gehäuse
Das Gehäuse ist aus Aluminiumblech. Die Ausgangskabel sind über Klemmleisten angeschlossen. Die Verbindung zum Modulschacht erfolgt über eine Modulträgerplatine mit Flachbandkabel und Leiterplattenverbindern. Da es keine 58poligen gibt, wurde das Kabel geteilt. Die Kabel werden durch einen Schlitz in der Rückwand des Grafikzusatzes geführt.
Als Abdeckung ist eine Klarsichtplatte vorgesehen.
 
Zusatzgrafik von oben Pixelgrafik, L-Seite KC87 mit Zusatzgrafik Seitenansicht mit Kabeln Zusatzgrafik von unten
Zusatz von oben, geöffnet Zusatz perspektivisch Grafikzusatz mit KC87 und eingestecktem Modulträger Seitenansicht mit Kabeln Zusatz von unten

Letzte Bearbeitung: 17. 09. 2020
15,359 Bytes

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