Mikrorechnerbausatz Z1013
Hardware:
Neuauflage/Redesign des originalen Z1013


Hinweis: Dateien mit der Länge 0 Bytes sind in Arbeit.
Schaltbild Z1013.16 107,871 Bytes 20. 11. 2019
Lageplan Z1013.16 423,709 Bytes 20. 11. 2019
Leiterbilder 626,084 Bytes 31. 05. 2016
Stückliste, allgemein 11,871 Bytes 16. 08. 2016
BM100 (Zeichensatz 2KB) 2,048 Bytes 06. 05. 2010
BM204 (Systeme 4KB) 4,096 Bytes 06. 05. 2010

Eine neu erstellte Originalplatine ist in den Bildern rechts zu sehen.
Leider gibt es einen kleinen Fehler: Die Kontaktzungen des Direktsteckverbinders X2 sind mit Lötstopplack überzogen. Wer sie braucht, muß sie vorsichtig freikratzen oder verwendet einen indirekten EFS-Steckverbinder 2x13 Buchse. Bei der Auflage ab 2020 sind die Kontaktzungen blank.

Aufbauhinweise:
Stromversorgung:
Man kann eine externe Stromversorgung vorsehen. Verwendet man die vorgesehene 9V Wechselspannung eines Trafos, ist es sinnvoll, die Stromversorgung 5N mitzubestücken. Diese wird für den OPV am Tonbandeingang benötigt. Der Analogregler 7805 braucht unbedingt einen möglichst großen Kühlkörper! Die Stromaufnahme liegt um 0,65 A, bei Einsatz von HCT-Schaltkreisen bei 0,58 A.
RAM-Größe:
Die bevorzugte Variante wird die Bestückung mit 64K-Schaltkreisen sein.
System:
A14 ist ein 2732. A14/21 (A11) liegt auf 5P. Es wird zunächst nur das "oben" liegende System gestartet. Das zweite System kann durch Umschalten mit einer Steckbrücke nach Masse gestartet werden (Beschreibung später).
Er meldet sich zunächst mit wilden Zeichen. Die wilden Zeichen können - z.B. bei NEC-Schaltkreisen - durchaus etwas "geordnet" aussehen. Erst nach Drücken der RESET-Taste meldet sich das System.
Es gibt mehrere Probleme mit der RESET-Schaltung:
  1. Die Vorzugslage ist nicht fest vorgegeben. Dadurch liegt das Flipflop A25/8 - A26/3 beliebig. Die angegebenen Verbesserungen funktionieren nicht richtig. Es geht nur mit einer externen Lösung sicher und stabil.
  2. Durch die nichtsynchrone Auslösung des RESET-Impulses können Datenverluste auftreten (Lösung später).
  3. In der Stückliste stehen neben der Bezeichnung der Dioden VD8 (SAM62) und VD9 (SAM63) die Bauformen SAM42/43. Das sind keine Ersatztypen!


Variante 16K mit U256 (16Kx1):
Es werden die in der Stückliste angegebenen Bauteile bestückt.
Steckbrücken: E1:2, E2, E4, E5, E6, E7, E8, E10, E12 (an E7 wird das BAS-Signal abgegriffen, E4 für die 5N für den OPV)
Die Blockkondensatoren an den DRAM-Schaltkreisen werden bei Verwendung von U256 im Raster 5 mm nach Masse gelötet.

Variante 16K mit U2164 (64Kx1):
Steckbrücken: E1:2, E2, E4, E5, E7, E8, E11 (an E7 wird das BAS-Signal abgegriffen, E4 für die 5N für den OPV)
Die Blockkondensatoren an den DRAM-Schaltkreisen werden bei Verwendung von U2164 im Raster 2,5 mm nach Masse gelötet. Teile der 12P-Versorgungsspannung werden hier an 5P gelegt (E11) und gehen auch zur Buserweiterung X1. Um eine Einspeisung von 12P von außen zu verhindern, ist die 12P-Leitung nach X1 in der Nähe von E6 auf der L-Seite neben E11 zu trennen und an den Ausgang von VT2 zu legen.
Pin 9 der Speicher-IS liegt normalerweise an 12P (U256). Es ist jetzt das Adreßbit A7 (U2164). Weil die Brücke E6 fehlt, liegt kein Potential an und ist deswegen auf ein festes Potential (H oder L) zu legen.
Achtung!
Bei versehentlichem Stecken der Brücke E6 gelangen ohne die oben beschriebene Trennung der 12P-Versorgungsleitung + 12 Volt an die Speicherschaltkreise und zerstören sie!


Variante 64K:
Es werden die in der Stückliste angegebenen Bauteile bestückt, außer C4.8 und C4.10.
Steckbrücken: E1.2, E2, E4, E5, E7, E8, E11 (an E7 wird das BAS-Signal abgegriffen, E4 für die 5N für den OPV).
Man sollte zunächst die Version 16K mit U2164 aufbauen. Es sind dadurch anfangs nur 16K ansprechbar, aber man kann den Rechner testen.
Bei den eingesetzten DRAM-Schaltkreisen U2164 liegt Adreßbit A7 zunächst frei und sollte durch eine feste Verbindung auf Masse gelegt werden. Die Blockkondensatoren an den DRAM-Schaltkreisen werden im Raster 2,5mm nach Masse gelötet.
Beim Test mit
K 3F00 40FF 41 (Speicherbereich mit "A" beschreiben)
D 3F00 40FF (Speicherbereich auslesen)
werden von 3F00H bis 3FFFH die Speicherinhalte 41H angezeigt, danach ab 4000H nur noch 00H. Das heißt, der RAM ab 4000H existiert nicht und das ist so in Ordnung.

Der Umbau:
Schaltbild Z1013.64 116,600 Bytes 08. 06. 2020
Lageplan Z1013.64 402,335 Bytes 08. 06. 2020
Änderungen Z1013.64 304,316 Bytes 08. 06. 2020
Alle Änderungen liegen auf der L-Seite: 5 Trennungen und 7 Zusatzverbindungen.
C4.8 und C4.10 sind nicht bestückt.
Anhand der Änderungszeichnung sind die fünf Verbindungen auf der L-Seite zu trennen und die sieben neuen Leitungen herzustellen. Besonders wichtig ist die Trennung "A". Nach erfolgtem Umbau ist der RAM zu testen:
K 3F00 40FF 41 (Speicherbereich mit "A" beschreiben)
D 3F00 40FF (Speicherbereich auslesen)
Es werden von 3F00H bis 40FFH die Speicherinhalte 41H angezeigt, der RAM ab 4000H existiert! Jetzt kann man weitere Tests des RAMs durchführen.


Variante 1K:
Es gibt keine bekannte originale Version von RER, die nur mit 1K RAM bestückt ist!

Bilder von "PC-Opa":

Letzte Bearbeitung: 13. 06. 2020
10,409 Bytes

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