Bildungscomputer BIC (A5105) und ALBA-PC
Hardware:


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BIC Komplettsystem Computergrundgerät Prüfeinrichtung
Komplettsystem Computergrundgerät (CGG) Dauerprüfeinrichtung-DSE (PM1)

Der Bildungscomputer (BIC alias A5105) besteht aus drei Funktionseinheiten:
- dem Computergrundgerät (CGG) alias K1505,
- der Diskettenspeichereinheit (DSE) alias K5651 und
- dem Monitor K7222.25.
In der "Tastatur" steckt der eigentliche Rechner, während in der Diskettenspeichereinheit der Floppykontroller, ein Floppylaufwerk, die Schaltung für das BIC-LAN und das Netzteil untergebracht sind. Alle weiteren wichtigen Daten, Betriebsanleitung, Beschreibungen zu den Geräten sind in den Betriebsdokumentationen zu finden. Nach Angabe in einer Dokumentation der Erzeugnislinie Kleincomputer/Bildungscomputer von Robotron wurden etwa 5000 Stück dieses Rechners von Robotron hergestellt.
Hinweis:
In den Original-Unterlagen waren die Tasten CTRL, ESC und GRAPH gegenüber der Original-Hardware vertauscht (ist in den digitalisierten Unterlagen korrigiert). Leider war die Tastenbelegung in der Dokumentation sinnvoller als im Original. Vor allem die Lage von CTRL (wird vor allem unter CP/M viel häufiger benutzt als GRAPH) ist sehr gewöhnungsbedürftig.


Technischen Daten:
Prozessor Z80-CPU (UA880D)
Taktfrequenz ca. 3,75 MHz
Betriebssysteme RBASIC in 40K ROM im CGG, SCPXA5105 in 16K ROM (CP/M) in der DSE
Speicher intern 64K RAM (Arbeitsspeicher), Erweiterung durch Ergänzungsmodul möglich
Video-Speicher intern 64Kx16 RAM (Video-RAM)
Videoausgang RGBS (bis zu 16 Farben, 40/80 Zeichen, mehrere Bildschirme), BAS
Videoausgabe vertikal 50 Hz, horizontal 15,5 kHz
Monitor 12"-Monitor robotron K7222.25 (grün) oder Farbmonitor oder TV-Gerät über RGB
Bildaufbau alphanumerisch: 25 Zeilen x 40 Zeichen in 16 Vorder- und 8 Hintergrundfarben oder
25 Zeilen x 80 Zeichen in 16 Vorder- und 8 Hintergrundfarben
Grafikausgabe: 320 x 200 Bildpunkte in 4 aus 16 Farben oder
640 x 200 Bildpunkte in 4 aus 16 Farben oder
320 x 200 Bildpunkte mit 16 Farben je Punkt
Tonausgabe 3 Kanäle, 8 Oktaven
über Lautsprecher in der DSE oder externes Gerät (Fernseher/Verstärker)
Tastatur Schreibmaschinentastatur mit 69 Tasten (ASCII, Grafik, 5 frei programmierbar)
Zeichensatz 256 Zeichen, verschiedene Zeichensätze ladbar
Massenspeicher Diskettenlaufwerk 5,25", 80 Spuren (Standardformat 780k)
Floppykontroller U8272 für Sektorgrößen von 128, 256, 512 und 1024 Bytes
Anschlüsse V.24-Druckerinterface (unidirektional)
V.24-Plotterinterface (bidirektional)
2 x 8-Bit-Parallelinterface (als CENTRONICS-Interface programmierbar)
lokales Netz (ROLANET-kompatibel)
Kassettenrekorder
2 x Spielhebel
2 x Erweiterungsslots
Anschluß für 2 Diskettenlaufwerke
Monitor
Leistungsaufnahme 220V/50Hz, ca. 80W (CGG + DSE + Monitor)
Abmessungen (BxTxH) CGG:     390 x 220 x 50 mm
DSE:     390 x 400 x 135 mm
Monitor: 340 x 325 x 260 mm


 Computergrundgerät (CGG)
Schaltung, Lageplan, Leiterbilder
Schaltbild Rechnerplatine - CGG 195,944 Bytes 28. 06. 2012
Lageplan Rechnerplatine - CGG 166,787 Bytes 20. 04. 2003
Leiterbilder Rechnerplatine - CGG 0 Bytes
Tastaturmatrix 8,056 Bytes 17. 01. 2015

Bilder
CGG-Platine (B) CGG-Platine (L) Gate-Array-Schaltkreise
CGG-Platine B-Seite CGG-Platine L-Seite Gate-Array-Schaltkreise

Diskettenspeichereinheit (DSE)
Schaltung, Lageplan, Leiterbilder
Schaltbild - DSE 115,035 Bytes 15. 07. 2008
Lageplan - DSE 183,767 Bytes 18. 04. 2003
Leiterbilder - DSE 0 Bytes 27. 04. 2001
Schaltbild DSE-Netzteil 78,157 Bytes 20. 08. 2014
Lageplan DSE-Netzteil 206,234 Bytes 20. 08. 2014
Leiterbilder DSE-Netzteil 187,321 Bytes 20. 08. 2014
Entgegen allen Angaben im Stromlaufplan und im Lageplan zum Netzteil und der DSE-Platine sind im vorliegenden Original die Anschlüsse 12PHS und 12NHS an den Kontakten X1:3 und X1:2 vertauscht.

Bilder
DSE-Platine (B) DSE-Platine (L)
DSE-Platine B-Seite DSE-Platine L-Seite
NT-komplett NT-Platine (B) NT-Platine (L)
DSE-Netzteil geöffnet DSE-NT-Platine B-Seite DSE-NT-Platine L-Seite

Serviceunterlagen
Dokumentation
Serviceunterlagen Teil 1 *) 230,593 Bytes 08. 09. 2008
Serviceunterlagen Teil 2 *) 41,984 Bytes 17. 09. 2008
Serviceunterlagen Anhang *) 107,210 Bytes 15. 09. 2008

*) aus dem Fundus von Dietmar R., Pulsnitz
Die Original-Serviceunterlagen Teil 2 enthalten auch die Stücklisten, Schalt- und Lagepläne. Sie sind hier nicht nochmal enthalten.

Schaltbild, Lageplan, Leiterbilder
der Zusatzplatine im KC87-Prüfrechner (PM1)
Zusatzplatine 119,198 Bytes 13. 09. 2008
EPROM-Inhalt des KC87-Prüfrechners 8,192 Bytes 24. 09. 2008

Bilder
Zusatzplatine B-Seite L-Seite
Zusatzplatine am KC-Board Zusatzplatine B-Seite Zusatzplatine L-Seite

Die Zusatzplatine ist in den Tastatursteckverbinder der KC87-Platine gesteckt.
Der EPROM-Inhalt ist der des rechten EPROMs (BASIC), der linke EPROM enthält das Betriebssystem des KC87-Prüfrechners. Durch einen Sprung zur Systemerweiterung '#' wird beim Start in die Prüfumgebung verzweigt.


Prüfmodul TPRO-S
Das Modul enthält ein Testprogramm für das Computergrundgerät. Gestartet wird unter RBASIC mit "CALL TPROS" (siehe Serviceunterlagen Teil 1, Seite 13). Das Bild rechts zeigt den Startbildschirm.
Bei dem TPROS-Modul handelt es sich um einen umgebauten ROM-Modul des Z9001/KC87. Die Verbindung /CS an D9/6 wird getrennt und eine Verbindung von der Bussteckerleiste X1:22A (/SL3) nach D3/1 (/CS) wird hergestellt.
 
TPROS-Modul Modulplatine B-Seite Modulplatine L-Seite Startbildschirm
Modul komplett Modul geöffnet, B-Seite Modulplatine L-Seite Startbildschirm
Eprominhalt 1 2,048 Bytes 14. 11. 2014
Eprominhalt 2 2,048 Bytes 14. 11. 2014
Eprominhalt 3 2,048 Bytes 14. 11. 2014
Eprominhalt 4 2,048 Bytes 14. 11. 2014

Letzte Bearbeitung: 04. 11. 2015
15,883 Bytes

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